Ein moderner Gebäudekomplex mit großen Fenstern und bepflanzter Umgebung, umgeben von Bäumen, unter einem blauen Himmel.

Kinderkrippe "Wuselmäuse"

Kinderkrippe
Pfarrgasse 2, 74388 Talheim
im Evangelischen Kindergarten

Montag
07:30 - 13:30 Uhr
Dienstag
07:30 - 13:30 Uhr
Mittwoch
07:30 - 13:30 Uhr
Donnerstag
07:30 - 13:30 Uhr
Freitag
07:30 - 13:30 Uhr

Beiträge

Verlängerte Öffnungszeiten monatliche Gebühren 2026/2027
Familie mit 1 Kind 537,00 €
Familie mit 2 Kindern 399,00 €
Familie mit 3 Kindern 269,00 €
Familie mit 4 und mehr Kindern 106,00 €

Gemeinde Talheim

7:30 Uhr – 8:30 Uhr                            Bringzeit und Freispielphase

8:30 Uhr – 8:45 Uhr                            Freispielphase

8:45 Uhr – 9:00 Uhr                            Morgenkreis

9:00 Uhr – 9:30 Uhr                            Frühstücksphase

9:30 Uhr – 11:10 Uhr                          Bildungs- und Entwicklungsangebote oder Freispiel, Garten & Wickelphase 

11:10 Uhr – 11:30 Uhr                       Mittagessen 

11:30 Uhr – 13:00 Uhr                       Mittagsschlaf und Ruhephase

13:15 Uhr – 13:30 Uhr                       Abholphase

Im Herzen unseres Ortes befinden sich unsere Wuselmäuse. Die kleine Gruppe mit Plätzen für bis zu 10 Kindern bietet einen behüteten Rahmen, in dem jedes Kind in seinem eigenen Tempo ankommen, entdecken und wachsen kann.

Die lichtdurchfluteten Räume sind freundlich und kindgerecht gestaltet. Sie schaffen eine warme Atmosphäre, in der sich Kinder wohl und sicher fühlen. Kurze Wege innerhalb der Einrichtung fördern die Selbstständigkeit der Kinder bereits im Krippenalter.

Direkt angrenzend lädt ein großzügiger Garten mit vielfältigen Spielmöglichkeiten zum Toben, Klettern, Buddeln und Beobachten ein. Hier erleben die Kinder täglich neue Abenteuer und die Natur mit allen Sinnen – bei jedem Wetter. Die Nähe zur umliegenden Natur ermöglicht zudem regelmäßige Ausflüge, bei denen die Kinder erste Erfahrungen mit der Umwelt sammeln und spielerisch lernen können.

Durch die Einbettung in den evangelischen Kindergarten besteht ein lebendiger Kontakt zu den älteren Kindergartenkindern. Begegnungen fördern ein Miteinander und erleichtern den späteren Übergang in die Kindergartengruppe. 

Den Übergang in die Kindekrippe gestalten

Der Eintritt in die Kinderkrippe ist meist für alle Kinder der erste Schritt aus dem familiären Umfeld heraus. Wir wissen, dass die Trennungssituation für Eltern und Kinder immer eine individuelle und meist stressbeladene Situation ist und verstehen dies.

Wenn sie sich entschlossen haben, ihr Kind in einer Krippe betreuen zu lassen, sollten sie den ersten Besuchstag des Kindes nicht bis kurz vor Beginn ihrer Berufstätigkeit aufschieben.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Eingewöhnungsphase ca. 4 Wochen beansprucht. Dies kann durch Krankheiten des Kindes und eine Reihe von Ereignissen beeinflusst werden. Sie sollten sich deshalb einen zeitlichen Spielraum schaffen, um auf diese Umstände flexibel reagieren zu können und ihr Kind auf jeden Fall bis zum Abschluss der Eingewöhnung zu begleiten.

Ein fester Elternteil begleitet in dieser Zeit das Kind. Falls das Kind besondere Schwierigkeiten hat, sich von einem der beiden Eltern zu trennen, könnte es sinnvoll sein, dass der andere Elternteil das Kind in der Eingewöhnungsphase begleitet. Denn die Kinder entwickeln sehr früh unterschiedliche Verhaltens-weisen gegenüber dem jeweiligen Elternteil. Es ist deshalb durchaus möglich, dass sich ein Kind in Begleitung z.B. des Vaters leichter in die neue Umgebung eingewöhnt als mit der Mutter (oder umgekehrt).

Der Eingewöhnungsprozess kann erleichtert werden indem das Kind, vor dem Eintritt in die Krippe, sich an die Schlafens- und Essezeiten der Krippe annähert. Die Situation vereinfach sich für das Kind, wenn es sich außer an neue Räume und neue Menschen nicht auch noch an einen neuen Schlaf- und Essrhythmus gewöhnen muss.

Jedes Kind hat eine feste Bezugsperson die die Eingewöhnungsphase intensiv mit dem Kind gestaltet. Später werden auch andere pädagogische Fachkräfte in die Eingewöhnung mit einbezogen.

Die Beziehung Erzieherin – Kind ist eine Erfahrungserweiterung, keine Konkurrenz zu den Eltern.

Nach der Eingewöhnungszeit weiß das Kind, dass der Besuch in der Kinderkrippe nun zu seinem Alltag gehört. Das Kind erfährt täglich, dass es bei uns willkommen ist.

Es werden erste Kontakte zu anderen Kindern geknüpft.

Wir sehen jedes Kind als einzigartiges Individuum, das mit seinen eigenen Erfahrungen, Gefühlen, Bedürfnissen und Fähigkeiten in unsere Gemeinschaft tritt. Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte und Persönlichkeit mit – wir nehmen es so an, wie es ist, und begleiten es auf seinem individuellen Weg.

Um sich entfalten zu können, brauchen Kinder ein vertrautes und sicheres Umfeld, indem sie sich geborgen und verstanden fühlen. Eine Atmosphäre des Vertrauens ermöglicht, Neues zu wagen, Fehler zu machen und daraus zu lernen. 

Wir verstehen Bildung als einen Prozess, der Kinder zur Mündigkeit und Selbstständigkeit führt. Dazu gehört, dass sie eigene Entscheidungen treffen dürfen, mitbestimmen dürfen, Erfahrungen sammeln und aus diesen lernen. Wir begleiten sie dabei, ihren Platz in der Welt zu finden und ihr Denken, Fühlen und Handeln zunehmend eigenverantwortlich zu gestalten. So lernen sie, Teil einer Gemeinschaft zu sein und diese aktiv mitzugestalten.

Unsere KiTa besteht aus vier Krippengruppen in der bis zu 40 Kinder, im Alter von 1-3 Jahren, aufgenommen werden können. Die Schlossmäuse befinden sich im alten Schloss von Talheim mit drei Krippengruppen. Die Wuselmäuse sind im evangelischen Kindergarten mit einer Krippengruppe untergebracht. Eine Ganztagesbetreuung bieten die Schlossmäuse an und sowohl bei den Schlossmäusen als auch bei den Wuselmäusen kann ein warmes Mittagessen gebucht werden. 

Eine gesunde Ernährung liegt uns besonders am Herzen, deshalb achten wir auf ausgewogene und gesunde Produkte für unsere Mahlzeiten, ebenso bei der Wahl des Mittagessens als auch bei auserwählten Frühstücksangeboten. 

„Der Situationsansatz verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft dabei zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Inhalte des Lernens und der Bildung sind dabei das vielfältige und widersprüchliche Leben der Kinder selbst, ihre Erfahrungen und Fragen, ihre unmittelbaren Erlebnisse sowie die Herausforderungen, die ihnen begegnen.

Die Aneignung von Wissen und Können erfolgt durch Teilhabe am realen Leben, in dem Kinder als handelnde Subjekte eine Rolle spielen und in dem Lernen für sie einen konkreten Sinn und eine Bedeutung hat.“